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Ingo C. Peters wird Sprecher der |
Mai 2009 - Karl Nüser, Geschäftsführender Gesellschafter im Nassauer Hof Wiesbaden und seit zweiundzwanzig Jahren Vorsitzender der Selektion Deutscher Luxushotels übergibt sein Amt als Sprecher der Selektion an seinen Kollegen und Freund Ingo C. Peters, Geschäftsführender Direktor und Regional Vice President Europe des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten.
Am 9. Februar 1987 gründeten drei deutsche Grandhotels die Selektion Deutscher Luxushotels. Das Gründungskommitée bestand aus Karl Nüser für den Nassauer Hof, Marco Torriani aus dem Breidenbacher Hof in Düsseldorf und Gert Prantner aus dem Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg. Gleich ein Jahr später wurde Richard Schmitz mit seinem Brenner´s Park Hotel und Spa aufgenommen. Alle vier Herren waren sich freundschaftlich verbunden, ihre Häuser genossen weltweiten Ruhm und gehörten der internationalen Hotelvereinigung The Leading Hotels of the World an. Mit zunehmender Konkurrenz sowohl deutscher als auch internationaler Hotelketten, die mit ihren neuen Hotelkonzepten insbesondere ein junges und frisches Klientel ansprachen, sah man sich gezwungen, diesem zu trotzen. So stand im Gründungsprotokoll, man wolle „den Ruf verstaubter alter Damen bekämpfen“. Zahlreiche Veranstaltungen wurden sowohl im Ausland als auch in Deutschland bei befreundeten Hotelliers durchgeführt. Die freundschaftliche Verbundenheit der Hotel-direktoren führte schnell dazu, dass die Selektion weiter wuchs. So wurden im Jahre 1991 die Häuser Park Hotel Bremen, Excelsior Hotel Ernst in Köln und das Rafael Hotel in München (heute Mandarin Oriental) im Jahre 1991 aufgenommen. Durch den Mauerfall war eine Berliner Präsenz wieder möglich und verschiedene Hotels waren kurzfristig Mitglied im Verbund der besten Hotels Deutschlands. Heute ist das Berliner Ritz Carlton Mitglied der exklusiven Hotelvereinigung. Im Jahr 2008 wurde das erste nicht-deutsche Hotel aufgenommen. Mit der Aufnahme des Schlosshotel Fuschl in Österreich dokumentierte die Selektion Deutscher Luxushotels einen Grundsatz, der über eine geographische Präsenz hinausgeht. Man sucht Partner, die die Philosophie von Tradition, Luxus und Gastlichkeit mit der Selektion Deutscher Luxushotels teilen und leben. Auch die beiden Partner Peter Deilmann Reederei und die Mercedes Benz AG, sehen sich diesen Grundsätzen verpflichtet und ergänzen das Hotelportfolio auf einzig artige Weise. Ebenso im Grundsatz verankert ist die Beständigkeit in Zeiten des Wandels. So war es nahe liegend, das der Breidenbacher Hof in Düsseldorf, der bis 1999 schon Mitglied in der Selektion war, sein Comeback im März 2009 feierte. Ebenso konnte im März das Grand Hotel Heiligendamm als neues Mitglied gewonnen werden. Das Ergebnis auf das Karl Nüser nach zweiundzwanzig Jahren zurück blicken kann, lässt sich sehen. Insgesamt besteht die Selektion Deutscher Luxushotels aus neun deutschen Grandhotels, ein Partnerhotel in Österreich und zwei Premium Partner in den Branchen Kreuzfahrt und Automobil- Industrie. Jedes Hotel ist für sich die jeweils erste Adresse der Stadt. Sie sind weit davon entfernt, sich
anachronistisch zu präsentieren und sind weit davon entfernt „nur verstaubten alten Damen“ zu
gefallen. Diese Beständigkeit, die Tradition der Gastlichkeit stets weiter zu entwickeln, sich neuen Trends und neuen Zielgruppen anzunehmen, sucht ihres Gleichen. Es sind tatsächlich die Besten der Besten, die diesen Hotelverbund maßgeblich prägen und ihren Häuser ein weltweites Renommée sichern. Mit Ingo C. Peters übernimmt nun einer dieser Besten das Ruder der Selektion. So beständig, wie er über die letzten 12 Jahre das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten wieder auf Kurs gebracht hat, sieht er auch die Zukunft der Selektion Deutscher Luxushotels. Dabei ist hier keine Kurskorrektur vonnöten. Beständig wird die Selektion Deutscher Luxushotels weiter wachsen. „Ein Ziel wird sein, gemeinsam mit meinen Kollegen neue Partner zu suchen. Die Selektion hat Potential, ihr Hotelportfolio weiter auszubauen und neue Premium Partner aus dem Bereich des Luxusgütersegments aufzunehmen“, sagt Ingo C. Peters. „Dies geschehe aber nicht um jeden Preis. Es gibt nicht viele Hotels, die unsere Philospohie teilen und die sich harmonisch einfügen lassen könnten. In erster Linie ist das Ziel, die Marke Selektion Deutscher Luxushotels bekannter zu machen. Unsere Häuser sind jedem bekannt, die Selektion Deutscher Luxushotels wird jedoch als Marke noch nicht von jedem wahrgenommen. Hier sehen meine Kollegen und ich den wichtigsten Ansatz für unsere zukünftigen Aufgaben. Auf diese Arbeit freue ich mich sehr.“
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